26. November 2013
Hänsel und Gretel hatten offenbar nicht so viele graue Zellen.
Denn: Sie verliefen sich im Wald - hatten also keinen sehr guten Orientierungssinn. Aber der Reihe nach: Wissenschaftler aus Nijmegen haben jetzt festgestellt, dass sich das Gehirn von Menschen mit schlechtem Orientierungssinn von denen mit gutem unterscheidet.
Die Analyse der Gehirne der Testpersonen ergab, dass Menschen, die sich gut zurecht finden, über mehr graue Substanz im Gehirn verfügen, umgangssprachlich auch graue Zellen genannt. Bei den anderen ist es dagegen mehr weiße Substanz. Schon seit längerem ist bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen der grauen Substanz und höheren Intelligenzwerten gibt.
Laut den Wissenschaftlern speichern die mit mehr grauer Substanz wichtige Wegmarken, anhand derer sie den Weg finden. Die anderen folgen meistens einfach nur einer fixen Prozedur und merken sich: Zwei Mal links, einmal rechts - daraus ergibt sich aber noch keine Orientierung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)