26. November 2013
Auch beim Sex ist weniger oft mehr.
So könnte man zumindest das Ergebnis einer groß angelegten Studie zum Sexleben der Briten zusammenfassen, die in der Zeitung "The Lancet" veröffentlicht wurde. Demzufolge haben die Briten im Durchschnitt etwa dreimal im Monat Sex, 1990 sollen es noch fünfmal gewesen sein.
Allerdings, so die Forscher, hat sich dafür offenbar die Qualität des Sexuallebens erhöht. Es würden mehr Sexpraktiken ausprobiert als früher. Laut den Wissenschaftlern zeigt das, dass Sex weniger als Mittel zur Fortpflanzung, sondern eher zum Vergnügen und zur Entspannung genutzt werde. Auch die durchschnittliche Zahl der Sexpartner habe sich erhöht. Waren es bei den Frauen vor gut 30 Jahren noch vier, sind es heute acht. Bei den Männern stieg die Zahl von neun auf zwölf.
Für die Studie wurden über zwei Jahre 15000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren befragt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)