26. November 2013

Aussagekräftige Ergebnisse? DNA-Ferntest von US-Behörden vorerst gestoppt

Einmal ausspucken, einschicken und die DNA analysieren lassen - und dann bekommt man die Informationen, welche Krankheiten einem drohen.

Das ist das Geschäftsmodell der kalifornischen Firma "23andMe". Die DNA-Tester sind schon länger in der Kritik, zum einen aus Datenschutzgründen, zum anderen aber aus Fragen der Aussagekraft ihres Tests. Jetzt hat die Zulassungsbehörde den weiteren Verkauf gestoppt. In einem Warnbrief schreibt sie, die Firma müsse endlich nachweisen, dass die Ergebnisse des Tests wissenschaftlich gedeckt seien. Falsche Warnungen zu Krankheiten wie Diabetes oder Brustkrebs seien gefährlich. Die Firma sei schon mehrfach auf die Probleme hingewiesen worden. Die DNA-Tester reagierten auf das Schreiben mit einem kurzen Statement. Darin versprechen sie, sich um die Bedenken der Behörden zu kümmern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)