26. November 2013

Therapeut kritisiert: Thema Schmerz kommt im Medizinstudium zu kurz

In Deutschland werden 13 Millionen Schmerz-Patienten nicht richtig versorgt.

Das kritisiert der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, Gerhard Müller-Schwefen, im Magazin "Focus Gesundheit". Viele Ärzte wüssten nicht einmal, dass man akuten und chronischen Schmerz unterschiedlich behandeln müsse. Dieses Unwissen führe manchmal zu einer jahrelangen Leidensgeschichte beim Patienten.

Müller-Schwefen findet, dass das Thema Schmerz im Medizinstudium zu kurz kommt - erst ab 2016 soll es Pflichtfach werden. Deswegen empfiehlt er, Allgemeinmediziner sollten sich in dem Gebiet eine Zusatzqualifikation zulegen. Schließlich sei der Hausarzt meist der erste, der mit dem Schmerz-Patienten in Kontakt komme.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)