27. November 2013
Wäre er bei der Geburt nicht vertauscht worden, hätte er vielleicht studiert und ein besseres Leben gehabt.
Mit diesem Argument hat ein Japaner die Klinik verklagt, in der er geboren und mit einem anderen Baby vertauscht wurde. Ein Gericht hat ihm jetzt gut 275.000 Euro Entschädigung zugesprochen.
Der Mann meinte, das Kind, das seine leiblichen Eltern aufgezogen hätten, habe es im Leben wesentlich leichter gehabt und ein Studium absolviert. Er selbst habe früh den vermeintlichen Vater verloren, in einer Fabrik gearbeitet und später ein Abendstudium gemacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)