27. November 2013
Naturverbundenheit lässt sich am besten in der Grundschule fördern.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die an der Universität Bayreuth durchgeführt wurde. Der Lehrstuhl für Didaktik der Biologie testete einen speziellen Umweltunterricht. Darin lernten Kinder und Jugendliche nicht nur ökologische Zusammenhänge kennen, sondern nahmen auch an speziellen Wahrnehmungsübungen teil. Sie gingen zum Beispiel barfuß und mit verbunden Augen durch flaches Wasser und beobachteten Tiere in Ufernähe.
Fazit: bei Grundschülern und Jugendlichen stieg die Naturverbundenheit durch das Erlebnisprogramm signifikant an. Sie konnte sich in den darauffolgenden Wochen allerdings nur bei den Grundschülern halten. Bei Jugendlichen zwischen 11 bis 13 Jahren nahm sie danach wieder ab. Die Studienleiterin vermutet, dass die Pubertät daran schuld ist. Die Jugendlichen wollten sich dann nicht mehr so viel von Erwachsenen sagen lassen.
Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Environmental Education Research" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)