28. November 2013
Bonobos sind vor allem durch Landwirtschaft, die Abholzung von Wäldern und die Jagd gefährdet.
Internationale Wissenschaftler haben jetzt in der Demokratischen Republik Kongo das Verbreitungsgebiet der Zwergschimpansen-Art untersucht und stellten fest: Das wichtigste Kriterium für Bonobos bei der Auswahl ihres Lebensraumes - sie wollen möglichst weit weg sein von landwirtschaftlichen Flächen. Außerdem fanden die Forscher heraus: Nur gut ein Viertel der Bonobos lebt in Gebieten, die wirklich artgerecht für Menschenaffen sind. Und ähnlich viele leben in geschützten Gebieten. Für die Experten ist das zu wenig. Sie kritisieren, dass die Tiere öfter gejagt werden, je näher sie dem Menschen kommen. Sie fordern jetzt, dass auf der Grundlage ihrer Studie Tierschutzpläne für die Bonobos entwickelt und neue Lebensräume geschaffen werden.
Die Forscher veröffentlichten ihre Studie in der Fachzeitschrift "Biodiversity and Conservation"
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)