28. November 2013
Dass uns Mücken oder Zecken krank machen können, ist klar, aber dass auch Katzen und Hunde Krankheiten übertragen, daran denken viel weniger Menschen.
Das Uniklinikum Frankfurt hat sich das ganze Jahr über mit Zoonosen beschäftigt, also mit Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Die "Frankfurter Rundschau" schreibt, dass Hausärzte die Zoonosen oft nicht erkennen. Ein Beispiel sind Bartonellen, die übertragen werden können, wenn uns eine Katze kratzt. Sechs bis zehn Prozent der Bevölkerung haben Antikörper, das heißt sie hatten schon mal mit dem Erreger Kontakt. Vor allem Kinder sind betroffen. Die Symptome treten nach einigen Wochen auf, dazu gehören Übelkeit, geschwollene Lymphknoten oder neu gebildete Blutgefäße, die die Haut übersäen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)