28. November 2013
Geld und persönliches Glück - eine Verbindung, die immer wieder zu Diskussionen führt.
Neulich kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass die Menschen mit höheren Einkommen tatsächlich zufrieden sind - aber nur bis zu einer gewissen Höhe und dass die Zufriedenheit danach nicht weiter ansteigt.
Diese Theorie haben britische Forscher nochmal genauer untersucht - und zwar im Vergleich zwischen 50 Ländern - von arm bis reich. Wie "Bild der Wissenschaft" berichtet, hat sich dabei gezeigt, dass die Lebenszufriedenheit zwar erstmal zunimmt, ab einem bestimmten Einkommen in reicheren Gesellschaften aber sogar sinkt. Das sei jetzt zum ersten Mal nachgewiesen worden. Die Grenze dafür liegt bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von mehr als 26.500 Euro. Die Wissenschaftler erklären sich das so: Wenn das Durchschnittseinkommen insgesamt hoch ist, steigen auch die Erwartungen. Man will mit anderen mithalten, was zu Neid und Frustration führt.
Die Studie findet ihr hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)