28. November 2013

Wohnungsnot: Studenten wohl noch länger betroffen

Wer zum Studium in eine neue Stadt zieht und sich dort eine Wohnung suchen muss, der hat es nicht leicht.

Die Preise gerade für kleinere Wohnungen sind in den vergangenen Jahren explodiert. Ein WG-Zimmer für 400 Euro oder mehr ist in Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Köln normal geworden. Und eine neue Studie geht davon aus, dass sich das auch erstmal nicht ändern wird.

Das Immobilienunternehmen GBI hat sich den Wohnungsmarkt in 81 Städten angesehen, in denen größere Unis oder Fachhochschulen sind. In 25 davon werden demnach auch in Zukunft deutlich mehr Studentenwohnungen gesucht als vorhanden sind. Und die Studentenzahlen in Städten wie Köln, München, aber auch Heidelberg, Konstanz und Freiburg werden der Studie zufolge weiter wachsen. Das Problem dürfte sich also nicht einpendeln, nur weil die doppelten Abiturjahrgänge jetzt durch sind. Das Immobilienunternehmen sieht nur eine Lösung: Es müssen mehr kleinere Wohnungen und Appartments gebaut werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)