28. November 2013
Durch die Atomkatastrophe von Fukushima sind bekanntermaßen große Mengen radioaktiver Strahlung freigesetzt worden.
Die Gegend im Nordosten Japans ist teilweise so stark verseucht, dass dort auf absehbare Zeit niemand mehr leben kann. Aber die Strahlung bedroht offenbar auch andere Teile Japans. Französische Wissenschaftler warnen, dass sich radioaktives Material verbreitet, und zwar vor allem durch Stürme und starken Regen.
Das Institut für Klima- und Umweltwissenschaften aus Paris hat in Japan die Belastung mit Cäsium gemessen. Ihr Ergebnis: Durch Stürme wird das Material aus dem Boden rund um Fukushima herausgewaschen, gelangt so in Flüsse und dann weiter in den Pazifik. Auf dem Weg dahin werden den Forscher zufolge auch Landstriche mit Cäsium belastet, die bisher nicht verstrahlt waren. Das bedrohe die Einwohner dort, auch, weil dort Lebensmittel angebaut werden. Der Direktor des französischen Instituts findet deshalb, dass es ein Fehler ist, sich nur auf die direkte Strahlenbelastung aus Fukushima zu konzentrieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)