29. November 2013

Gerechtigkeit als Antrieb für ehrenamtliche Arbeit

Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren, dann wollen sie in erster Linie etwas gegen die Ungerechtigkeit in der Welt tun.

Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und schweizerische Psychologen in einer gemeinsamen Studie. Sie wollten herausfinden, was Menschen bewegt, wenn sie sich freiwillig engagieren. Andere Motive sind, neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Manche Menschen versprechen sich von ihrem Ehrenamt aber auch Vorteile für ihre eigene Karriere.

Nach Ansicht der Psychologen wird die ehrenamtliche Arbeit für die Gesellschaft immer wichtiger. Um Menschen dafür zu gewinnen, müssten sie aber dazu angeregt werden, über ihre eigenen Werte im Leben und das Thema Ungerechtigkeit nachzudenken.

Für ihre Untersuchung haben die Wissenschaftler mehr als 2.000 Menschen in Deutschland und der Schweiz befragt. Die Studie wurde von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich durchgeführt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)