29. November 2013

281 Antinuke: Japans Antwort auf Banksy

Straßenmalerei und Graffiti sind in Japan eigentlich verpönt und werden mit hohen Geldstrafen geahndet.

Den Künstler "281 Antinuke" hält das nicht von seiner Arbeit ab. Die Nachrichtenagentur "Reuters" hat ihn interviewt und bezeichnet ihn als japanische Antwort auf den britischen Straßenkünstler Banksy. 281 Antinuke malt in den Straßen Tokios, sein Thema ist die Radioaktivität - in Anspielung auf die Katastrophe von Fukushima 2011. Der Künstler will nach eigener Darstellung die Menschen daran erinnern, dass sie nicht so sicher leben, wie die Politik sie glauben macht. Darum malt er zum Beispiel Ratten mit Gasmaske oder Kinder in Regenmänteln, als Anspielung auf radioaktiven Niederschlag.

Die Zahl "281" soll übrigens von der Nummer auf seinem alten Schultrikot stammen.

Auf der Website des Künstlers kann man einige Motive anschauen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)