29. November 2013
Die US-Armee klaut Software.
Diesen Vorwurf mussten sich die Streitkräfte von einer IT-Firma in Texas gefallen lassen. Die hatte wegen Urheberrechtsverletzung geklagt und über 200 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert. Die US-Armee hat die Software genutzt, um ihre Truppen und Nachschub zu organisieren, etwa in Afghanistan und im Irak. Das Logistik-Programm funktionierte offenbar so gut, dass es intern weitergegeben wurde - ohne die nötige Lizenz. Laut Medienberichten lief die Software auf 9.000 Rechnern, bezahlt hatte man nur für gut hundert. Insgesamt ist die US-Armee aber noch gut weggekommen. In einem Vergleich zahlt sie jetzt 50 Millionen Dollar, also weniger als ein Viertel der geforderten Summe. Für die Entwicklerfirma entspricht das immernoch mehr als ihren Jahreseinkünften.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)