29. November 2013
Gemüse ist gesund.
Stimmt, aber vielleicht ist es nicht ganz so gesund wie wir glauben. Damit befasst sich das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" und zitiert eine US-amerikanische Journalistin, die ein Buch darüber geschrieben hat. Nach deren Recherchen wurden viele Gemüsesorten so gezüchtet, dass sie möglichst wenig Bitterstoffe enthalten - aber gerade diese Stoffe seien wichtig, um Krankheiten vorzubeugen.
Als Beispiel nennt die Autorin die Karotte. Die sei in der Antike eine Heilpflanze gewesen - aber damals war sie violett. Durchgesetzt habe sich aber die orange-farbene Karotte - weil sie süßer schmeckte. Dafür fehlten wichtige Nährstoffe (Anthocycane).
Die Autorin meint: Auf die richtige Sorte komme es an. Löwenzahn habe mehr Nährstoffe als Spinat, die lila Kartoffel sei nahrhafter als die gelbe und alte Apfelsorten hätte mehr Nährstoffe als die, die es im Supermarkt gebe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)