29. November 2013
Drei Monate wurde sie getestet - jetzt geht sie am Wochenende in den Dauerbetrieb.
Die Meldestelle für Benzin- und Dieselpreise hat den Probelauf erfolgreich gemeistert. Kartellamt und Wirtschaftsministerium erklärten, der Datenfluss läuft stabil und das Interesse der Autofahrer ist hoch.
14.000 Tankstellen melden ihre Preisänderungen innerhalb von maximal fünf Minuten an das Bundeskartellamt - neun Dienstleister bieten beispielsweise Apps an, um Autofahrern den schnellen Preisvergleich zu ermöglichen.
Nach ersten Auswertungen hat die Meldestelle allerdings nicht dazu geführt, dass Tanken günstiger geworden ist. Die Verbraucherzentrale NRW hatte gehofft, dass der Durchschnittsautofahrer jedes Jahr etwa 60 Euro spart.
Das Kartellamt ist aber immer noch überzeugt - je mehr Kunden die Preise vergleichen, desto höher ist der Druck auf die Konzerne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)