2. Dezember 2013
Masern beginnen mit Schnupfen, Husten oder Fieber.
Später bekommt man bräunlich-rosafarbene Hautflecken und in Einzelfällen kann die Krankheit sogar tödlich sein. Auch deshalb will die Weltgesundheitsorganisation Masern möglichst bald ausrotten. Allerdings ist die Zahl der Masern-Erkrankungen in diesem Jahr in Deutschland wieder sprunghaft angestiegen. 2012 zählte das Robert-Koch-Institut knapp 170 Fälle, 2013 dagegen bis Ende November schon 1.700.
Die Zahl der Masern-Erkrankungen schwankt immer wieder stark - von wenigen hundert und bis zu 6.000 Erkrankungen pro Jahr. Das Virus verbreitet sich leicht: Einmal Husten oder Schniefen reicht für die Übertragung aus. Zuletzt hatte Gesundheitsminister Daniel Bahr auch über eine Impfpflicht nachgedacht - umgesetzt wurde sie allerdings nicht. Die Experten sind allerdings überzeugt, dass nur eine Impfpflicht die Masern wirksam bekämpfen kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)