2. Dezember 2013
Ob ein Lachs aus einer Zuchtanlage kommt und auch aus welcher Anlage genau, das können norwegische Meeresbiologen schon bald klar sagen.
Und zwar, wenn sie sich das Innenohr des Fisches ansehen. In Bergen haben Forscher eine Methode entwickelt, mit der sie die Fische am Otolith markieren können. Das ist ein fester Bestandteil des Innenohrs, auch Ohrstein genannt. Daran lassen sich Stoffablagerungen über Jahre nachweisen, und das machen sich die Forscher zunutze. Sie haben das Wasser der Zuchtlachse mit unterschiedlichen Chemikalien und natürlichen Stoffen versetzt, die sie später im Ohrstein der Tiere wiederfinden konnten. So ließen sich die Lachse einfach identifizieren.
Der Vorteil der Methode: Sie ist günstig und wirkt sich nicht auf die Gesundheit der Fische aus. Damit die Identifikation problemlos klappt, gibt es auch schon eine Ohrenstein-Datenbank von norwegischen Fischen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)