2. Dezember 2013
Was haben ein Umweltschützer, ein Menschenrechtsanwalt, ein Frauenarzt und ein Insektenforscher gemeinsam?
Sie alle bekommen heute Nachmittag in Stockholm den Alternativen Nobelpreis verliehen. Der US-Amerikaner Paul Walker wird für seinen Einsatz gegen Chemiewaffen geehrt und der Gynäkologe Denis Mukwege, weil er sich in der Demokratischen Republik Kongo seit Jahren um Opfer sexueller Kriegsgewalt kümmert. Zum ersten Mal geht der Right Livelihood Award außerdem an einen Palästinenser, den Menschenrechtsanwalt Radschi Surani. Und der Schweizer Hans Herren wird für neue Methoden im ökologischen Landbau ausgezeichnet, die vor allem Afrika zugute kommen. Jeder der vier Preisträger bekommt rund 57.000 Euro.
Der Alternative Nobelpreis wurde 1980 von dem deutsch-schwedischen Publizisten Jakob von Uexküll ins Leben gerufen. Eigentlich heißt er Right Livelihood Award, also Preis für richtige Lebensführung. Laut Satzung geht er an Menschen, die auf dringende Herausforderungen unserer Zeit beispielhafte Antworten finden und diese erfolgreich umsetzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)