2. Dezember 2013
Demenzkrankheiten werden immer häufiger und, abgesehen vom Leiden für die Betroffenen, kosten sie die Gesundheitssysteme auch viel Geld.
Experten schätzen, dass die Behandlung der Krankheit weltweit mehr als 600 Milliarden US-Dollar im Jahr verschlingt. Auch deshalb rufen mehrere Alzheimer-Organsationen die G8-Staaten zu einer gemeinsamen Strategie im Kampf gegen Demenz auf. Laut dem "Telegraph" fordern sie, dass die Staaten mehr in die Demenzforschung investieren und auf globaler Ebene gemeinsam gegen die Krankheit vorgehen sollen. Der britische Premier David Cameron hat bereits zugesagt, dass er die britische Präsidentschaft der G8-Staaten für den Kampf gegen Demenzkrankheiten nutzen möchte. Auf dem Gipfel in London soll eine gemeinsame Strategie mit den Gesundheits- und Wissenschaftsministern der Länder vereinbart werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)