2. Dezember 2013
Vielleicht wurden die jungen Frauen geopfert, um für eine neu gegründete Stadt Glück zu bringen.
In China sind bei Ausgrabungen die Schädel von ungefähr 80 Frauen entdeckt worden, sie sollen rund 4.000 Jahre alt sein. Die Staatspresse berichtet, dass sie bei den Ruinen von Shimao im Norden des Landes gefunden wurden. Wo der Rest der Skelette ist, ist nicht bekannt, deshalb glauben die Archäologen, dass es sich um ein Opfergrab handelt. Möglicherweise stand es im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadtmauern. Die untersuchten Knochenproben deuten außerdem darauf hin, dass die Frauen bewusstlos geschlagen und dann verbrannt wurden.
Die Ruinen von Shimao wurden schon 1976 entdeckt, die Forscher wissen aber erst seit kurzem, dass sie zu einer größeren Stadt der Jungsteinzeit gehörten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)