3. Dezember 2013
Männer können besser einparken, Frauen sich besser einfühlen - jedenfalls lauten so die Klischees.
Aber offensichtlich gibt es manche Unterschiede zwischen den Geschlechtern tatsächlich - und die Gründe dafür finden sich im Gehirn. Das meinen Forscher der Universität von Pennsylvania, die mit einem speziellen Verfahren in die Köpfe von fast tausend Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschaut haben.
Dabei stellten sie fest, dass die Gehirne von Frauen und Männern offenbar unterschiedlich verdrahtet sind: Bei Frauen gab es besonders viele Kontakte zwischen den beiden Hirnhälften. Bei Männern fanden sich mehr Verknüpfungen innerhalb der einzelnen Gehirnhälfte. Das ist aus Sicht der Forscher der Grund dafür, warum Männer räumliche Informationen besser verarbeiten können. Dagegen seien Frauen im Vorteil, wenn es zum Beispiel darum gehe, sich Wörter und Gesichter zu merken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)