3. Dezember 2013

Tigerpython hat sich optimal an die Umgebung angepasst - So entwickelt wie kaum ein Lebenwesen

Die Tigerpython frisst Tiere, die zum Teil viel größer sind als sie selbst.

Forscher wollten herausfinden, wie das möglich ist. Schlangen haben nämlich vor langer Zeit unterirdisch gelebt und nur wenig gefressen. Die Wissenschaftler analysierten das Erbgut der Schlage und entschlüsselten das komplette Genom. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Tigerpython eines der höchstentwickelten Lebewesen der Erde ist. Denn: Die Schlange hat sich ihrer Umgebung optimal angepasst - und der Körper kommt mit allen Widrigkeiten klar. Wenn die Schlage zum Beispiel große Tiere frisst, vergrößern sich die Organe enorm, nach der Verdauung schrumpfen sie wieder. All das sei mit der Zeit in den Genen festgelegt worden.

Die Forscher meinen, dass diese Erkenntnis auch interessant sein könnte, um den menschlichen Körper besser zu verstehen - zum Beispiel, wenn es um Stoffwechselkrankheiten oder Organversagen geht.

Ihre Studie haben die Wissenschaftler im Fachmagzinn "PNAS" veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)