3. Dezember 2013
Ein Gen namens Spike soll die Reisproduktion ankurbeln.
Wissenschaftler aus Indonesien haben das Gen in einer Langkornreis-Art entdeckt und glauben, dass es den Ertrag der Pflanzen steigern kann. Ihren Prognosen zufolge könnte so auf derselben Anbaufläche zwischen 13 und 35 Prozent mehr Reis geerntet werden. Die Wissenschaftler haben das Gen in andere Reissorten eingeschleust und testen nun in verschiedenen Ländern, ob sich der Ertrag tatsächlich steigern lässt.
Wenn das der Fall ist, könnte ihre Entdeckung im Kampf gegen den Hunger helfen. Jedes Jahr wird in etwa dieselbe Menge Reis produziert - die Nachfrage wächst aber. Deshalb steigen die Preise und vor allem arme Menschen können sich Reis nicht mehr leisten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)