3. Dezember 2013
Wenn ein Unternehmen in sozialen Netzwerken aktiv ist, hat es mehr Erfolg.
Das ist schon gängige Lehrmeinung unter Marketing-Experten geworden. Allerdings scheint die Formel für kleinere und mittlere Unternehmen noch nicht zu gelten. Das Magazin "W&V" berichtet von einer Studie der Uni Liechtenstein, die besagt, dass diese Unternehmen bislang kaum messbare Erfolge aus ihren Social-Media-Aktivitäten ziehen können. Die Autoren vermuten, dass das daran liegt, dass bei den Mittelständlern Zeit und personelle Ressourcen fehlen. Außerdem hätten sie oft Angst vor Shitstorms oder anderen negativen Folgen. Außerdem stellten die Autoren fest, dass nur wenige Mittelständler ihre Aktivitäten auswerteten - und wenn überhaupt, dann nur quantitativ. Inhaltlich werte fast keines der befragten Unternehmen im Nachhinein seine Aktivitäten aus.
Am meisten zahlen sich der Studie zufolge die Social-Media-Aktivitäten für große Unternehmen aus - vor allem dann, wenn sie sie proaktiv, innovativ und mit einer gewissen Risikobereitschaft nutzten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)