4. Dezember 2013
Ein Unfall, ein Feuer oder auch ein Hundebiss.
All das kann dazu führen, dass Menschen im Gesicht entstellt sind. Seit knapp zehn Jahren sind Chirurgen in der Lage, solchen Patienten zu helfen, indem sie Gesichtshaut von Organspendern verpflanzen. Ob das transplantierte Gesicht vom Körper angenommen wird, hängt dabei vor allem davon ab, wie gut das Gewebe durchblutet wird.
Zwei Ärzte aus Boston haben jetzt festgestellt, dass sich die Blutgefäße nach einer Gesichtstransplantation verändern. Sie dehnen sich aus und verzweigen sich neu. Offenbar spielen dabei auch Gefäße eine Rolle, die für die Durchblutung der hinteren Kopfteile zuständig sind. Die Ärzte glauben, dass sie mit diesem Wissen in Zukunft vor einer Gesichtsverpflanzung besser voraussagen können, ob sie erfolgreich verlaufen wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)