4. Dezember 2013

Metalle in Elektronik-Geräten: Viele wären nicht ersetzbar

Die Rohstoffvorräte auf der Erde sind logischerweise irgendwann verbraucht.

Das gilt auch für Metalle. Ohne Metalle aber lassen sich viele unserer tollen kleinen technischen Geräte nicht herstellen, z.B. Smartphones, Navis oder Laptops. Die Yale-Universität hat untersucht, welche der Metalle in solchen Geräten nicht zu ersetzen wären, sollten sie einmal zu Neige gehen.

62 Metalle haben sich die Wissenschaftler angesehen. Für gut ein Fünftel davon gäbe es der Studie zufolge keine Alternative, d.h. ihre Funktion könnte nicht von einem anderen Metall eins zu eins übernommen werden. Die am schwersten zu ersetzenden Metalle sind unter anderem Magnesium, Mangan, Yttrium, Rhodium und Blei. Flache Bildschirme oder langlebige Magnete sind ohne diese Rohstoffe nicht denkbar.

Die Wissenschaftler geben zu, dass von den Metallen teilweise noch sehr große Vorräte vorhanden sind. Ihnen geht es darum, dass der weltweite Bedarf besser eingeschätzt werden kann und dass bessere Recyclingsysteme entwickelt werden.

Die Studie ist veröffentlicht worden in der Fachzeitschrift "PNAS".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)