4. Dezember 2013
Es gibt schlechte Nachrichten für Liebhaber von Stummfilmen.
Die Kongressbibliothek der USA hat herausgefunden, dass ein Großteil der Werke verloren gegangen ist.
In einer heute veröffentlichten Studie heißt es, dass die großen US-Studios zwischen 1912 und 1929 mehr als 10.000 Filme produziert haben. Doch davon seien nur knapp 15 Prozent noch im Originalformat erhalten. Weitere etwa 1.000 Filme hätten in anderen Formaten mit schlechterer Bildqualität überlebt. Der Rest - also etwa drei Viertel der Filme - gelten jedoch als verschollen.
Die Bibliothek hat eine Datenbank erstellt, in der alle vorhandenen Stummfilme aufgelistet sind und auch, wo in der Welt die Bänder liegen. Die Forscher fordern einen nationalen Plan, um Filme zurück in die USA zu holen und sie gut zu archivieren. Ziel müsse es sein, zumindest die noch existierenden Werke zu retten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)