4. Dezember 2013

China will von Großbritannien geraubte Kunst zurück

Wer Kunstwerke aus dem alten China sehen möchte, muss dafür nicht extra in die Volksrepublik reisen.

Eine große Sammlung von mehr 20.000 Gegenständen hat das "British Museum" in London. Doch die will China jetzt zurück.

Der britische Premier David Cameron ist zurzeit zu Besuch in China. Das hat ein enflussreicher regierungsnaher Thinktank ausgenutzt, um auf das Thema Raubkunst aufmerksam zu machen. Das "Zentrum für Internationalen Wirtschaftlichen Austausch" fragte auf Camerons Account in einem sozialen Netzwerk: "Wann wird Großbritannien die illegal geplünderten Kunstgegenstände zurückgeben?" Eine Antwort Camerons steht noch aus.

Die Exponate wurden nach Angaben des British Museum von Expeditionstruppen während der Niederschlagung des Boxeraufstands um 1900 außer Landes gebracht. Damals kämpften Chinesen gegen den Einfluss europäischer Großmächte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)