4. Dezember 2013

Britische Regierung plant Regelwerk zum Twittern über Gerichtsprozesse

Die britische Regierung will Twitterern Nachhilfe in Sachen Gerichtsberichterstattung geben.

In Großbritannien gab es in diesem Jahr schon einige Fälle, in denen sich Nutzer sozialer Netzwerke nicht an richterliche Anordnungen hielten und zum Beispiel Fotos und Namen von Verdächtigen oder Opfern in sozialen Netzwerken veröffentlichten. Ein prominentes Beispiel ist Peaches Geldof. Die Tochter des Band-Aid-Gründers Bob Geldof hatte die Namen von zwei Frauen getwittert, deren Babys von Rockstar Ian Watkins missbraucht worden sein sollen.

Um so etwas zu vermeiden, will der britische Generalstaatsanwalt in Zukunft Richtlinien herausgeben, was veröffentlicht werden darf und was nicht. Wer in Deutschland gegen richterliche Anordnungen verstößt, muss mit Geld- oder sogar Haftstrafen rechnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)