4. Dezember 2013

Humboldts Südamerika-Tagebücher bleiben in Deutschland

Der Forscher Alexander von Humboldt steht für den Beginn einer modernen, empirischen Wissenschaft.

In seinen Tagebüchern beschrieb er unter anderem seine Reisen durch Südamerika. Sie gelten als wichtige Quellen für die sogenannte "zweite Entdeckung Amerikas" im 19. Jahrhundert. Mit Hilfe von öffentlichen und privaten Geldgebern hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Tagebücher jetzt von einem Nachfahren Humboldts gekauft. Ihr ging es vor allem darum, dass die Dokumente nicht ins Ausland wandern. Die Aufzeichnungen werden in der Berliner Staatsbibliothek aufbewahrt. Wie teuer sie waren, wurde nicht gesagt.

Bisher waren vor allem Humboldts Amerika-Reiseberichte bekannt, die er mit seinem Begleiter Aimé Bonpland veröffentlicht hatte. Darin ist aber nur ein Teil der fünfjährigen Expedition beschrieben. Die jetzt verkauften Tagebücher sind nicht vollständig veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)