5. Dezember 2013
2,5 Milliarden Tonnen - so viel Getreide wird dieses Jahr voraussichtlich auf der ganzen Welt produziert.
Das ist eigentlich ein Rekordhoch. Die UNO-Ernährungsorganisation FAO warnt trotzdem vor einer Lebensmittelknappheit in Afrika, vor allem südlich der Sahara. Denn in Ländern wie dem Tschad, Mali, Mauretanien, Niger und dem Senegal habe es noch weniger geregnet als sonst. Dadurch müsse man dort mit schlechteren Ernten rechnen.
Auch gewaltsame Konflikte gefährden die Versorgung der Menschen in der Region. In der Zentralafrikanischen Republik sind laut FAO 1,3 Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Dort herrscht Chaos seit im März Präsident François Bozizé gestürzt wurde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)