5. Dezember 2013
Mit der virtuellen Währung Bitcoin kann man längst auch im realen Leben bezahlen - in Berliner Cafés oder an der Uni von Nikosia auf Zypern zum Beispiel.
China versucht den Vormarsch des virtuellen Geldes dagegen einzudämmen. Die Regierung in Peking hat den Banken des Landes verboten, Transaktionen mit Bitcoins durchzuführen. Der Bitcoin sei kein Zahlungsmittel "im eigentlich Sinn", heißt es zur Begründung. Zwar könne die Bevölkerung die Internet-Währung weiter nutzen, aber eben nur im Netz und nur "auf eigene Gefahr".
Bitcoins wurden 2009 erfunden. Ein Programmierer wollte damit eine Währung schaffen, die unabhängig von Staaten und Banken ist. Die maximale Geldmenge ist begrenzt. Der Wechselkurs zu echtem Geld wird täglich errechnet und kann extrem schwanken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)