5. Dezember 2013
Sie ist zweieinhalb mal vier Zentimeter groß und um sie wurde jahrelang vor Gericht gestritten.
Das Vorderasiatische Museum in Berlin hat eine 3000 Jahre alte Goldtafel aus Assur zurück erhalten. Sie wurde gestern vor einem US-Gericht einem Vertreter des Museums übergeben. Die Tafel war im Nachlass eines Holocaust-Überlebenden gefunden worden. Er hatte sie kurz nach Kriegsende in Berlin von einem russischen Soldaten bekommen - vermutlich bei einem Tauschgeschäft. Das Museum hatte in der Tafel einen Gegenstand aus seiner Sammlung erkannt und auf Herausgabe geklagt. Die Richter gaben dem Museum schließlich Recht und erklärten, der russische Soldat habe die Tafel vermutlich gestohlen - es handle sich also nicht um rechtmäßige sowjetische Kriegsbeute.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)