5. Dezember 2013
In Sachen Erneuerbare Energien ist Deutschland Vorreiter - im internationalen Vergleich allerdings auch krasser Außenseiter.
Denn global betrachtet werden Sonne, Wind und Wasser als Energiequellen noch jahrzehntelang ein Nischendasein fristen. Das besagt eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Für Strom, Wärme und Mobilität bleiben Erdöl, Kohle und Erdgas die wichtigsten Energielieferanten. Weil die leicht zugänglichen Erdölreserven allerdings zur Neige gehen, werden in den kommenden 20 Jahren Vorkommen in Schiefergestein bedeutender. An die kommt man bisher nur mit der umstrittenen Fracking-Methode ran.
Auch Atomstrom bleibt der Studie zufolge auf dem Vormarsch. Ende 2012 waren weltweit noch 68 Kernkraftwerke im Bau, dazu 110 in Planung oder bereits genehmigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)