6. Dezember 2013
Die gut drei Millionen Einwohner der Republik Moldau dürfen jetzt auch laut sagen, dass sie Rumänisch sprechen.
Das Verfassungsgericht in der Hauptstadt Kischinau hat den Namen der Landessprache umbenannt - von "Moldauisch" in "Rumänisch". Das war eingentlich eine logische Konsequenz, denn Moldauisch war nahezu identisch mit der Sprache des Nachbarlandes. 60 Prozent der Bürger Moldaus sind auch rumänischer Herkunft.
Die Behörden hatten aber bisher darauf verzichtet, auch ihre Amtssprache Rumänisch zu nennen - wohl aus Rücksicht auf Russland. Bis 1991 war die Republik nämlich ein Sowjetstaat, in der Zeit mussten die Menschen dort das kyrillische Alphabet benutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)