6. Dezember 2013

Juma: Mandela hinterlässt auch wissenschaftliches Erbe

"Bildung ist die wirksamste Waffe, um die Welt zu verändern."

So zitiert der afrikanische Professor Calestous Juma den verstorbenen Nelson Mandela im "New Scientist". Der frühere Präsident und Freiheitskämpfer habe verstanden, dass Bildung ein limitierender Faktor für die Entwicklung Afrikas ist und habe neben dem politischen auch ein wissenschaftliches Erbe hinterlassen. Unter anderem seien viele neue Universitäten entstanden, denen er seinen Namen geliehen hat.

Trotzdem sei Afrika in der Wissenschaftswelt ein Außenseiter. Juma macht dafür die strikte Trennung von Forschung und Lehre verantwortlich. Die Unis könnten ihren Studenten so nicht die neuesten Erkenntnisse vermitteln und den Forschungseinrichtungen fehlten gute Nachwuchswissenschaftler.

Der Kenianer Juma ist einer der angesehensten Wissenschaftler Afrikas. Er ist Professor für Internationale Entwicklung in Havard.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)