6. Dezember 2013

Plastik statt Glas: US-Militär-Forscher entwickeln leichtere Linsen für den Weltraum

Lieber Plastik als Glas.

Die Entwicklungsabteilung für Weltraumprojekte Darpa im US-Verteidigungsministerium hat ein Weltraumteleskop entwickelt, dass als Linsen dünne Plastikmembranen nutzt.

Gegenüber den üblichen Glaslinsensystemen haben die den Vorteil, dass sie viel leichter sind - somit kann das Teleskop auch deutlich größer gebaut werden. Wie golem.de schreibt, sind die Membranen nicht dicker als eine Klarsichtfolie, wie man sie aus dem Haushalt kennt. Rillen in der Folie lenken das einfallende Licht auf einen Sensor - und aus den Daten wird dann ein Bild errechnet.

Den Angaben zufolge ist das Projekt in der finalen Phase. Ein Prototyp sei getestet und für tauglich befunden worden. Das Plastiklinsen-System soll auf Satelliten montiert werden - und die Erde überwachen. Einsatzgebiet soll die nationale Sicherheit sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)