9. Dezember 2013
Der neu entdeckte Tempel wirft ein Licht auf die frühe Budda-Verehrung.
So zitiert die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua Li Yuqun vom Archäologischen Institut der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften. Er ist der Leiter von Ausgrabungsarbeiten in der nordchinesischen Provinz Shanxi. Dort entdeckten Archäologen einen 1.400 Jahre alten Buddha-Tempel. In den Wänden des Schreins befinden sich zahlreiche Nischen für Buddha-Skulpturen. Dem Ausgrabungsleiter zufolge ist das die einzige bislang bekannte Anlage dieser Art in China. Sie gehört zum Tempelkomplex von Tongzi in den Bergen nahe der Provinzhauptstadt Taiyuan. Den Angaben zufolge wurde der Tempel im Jahr 556 in einer Blütezeit des Buddhismus während der Nördlichen Qi-Dynastie errichtet. Obwohl er im 12. Jahrhundert zerstört worden sei, seien eine Reihe von Buddha-Figuren gut erhalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)