9. Dezember 2013
Mehrere Internetunternehmen wenden sich mit einer Kampagne gegen die Spähprogramme internationaler Geheimdienste.
Die Unternehmen starten mit einem Brief an US-Präsident Barack Obama und Kongressmitglieder sowie mit mehreren Zeitungsanzeigen. Darin fordern sie, dass die staatliche Überwachung der Bürger beschränkt wird. Die USA sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen.
Beteiligt an der Kampagne sind unter anderem Apple, Google und Facebook, aber auch Microsoft, Twitter, AOL, Yahoo und Linkedin. Microsofts Chefjustiziar Brad Smith sagte, die Menschen werden keine Technologie nutzen, der sie nicht vertrauten. Regierungen hätten das Vertrauen riskiert - und Regierungen müssten helfen, es wiederherzustellen.
Eine Forderung der Internetfirmen: Sie wollen genaue Angaben veröffentlichen dürfen, wie oft und warum Regierungen die Herausgabe von Nutzerinformationen verlangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)