9. Dezember 2013
Chinesische Behörden nutzen die Vergabe von Visa zunehmend, um Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen.
Das erklärte die Vereinigung der Auslandskorrespondenten FCCC in Peking. Demnach konnte bislang kein Korrespondent der "New York Times" und von "Bloomberg" sein jährliches Visum erneuern. Beide Medien hatten im vergangenen Jahr über die großen Vermögen der Familien von Chinas Führern berichtet.
In der Vergangenheit gab es schon ähnliche Probleme. Eine US-Journalistin von "Al-Dschasira" wurde ausgewiesen. Ein Korrespondent der "New York Times" bekam sein Visum nicht erneuert. Und dem geplanten künftigen Bürochef der Zeitung in Peking wird seit anderthalb Jahren eine Akkreditierung verweigert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)