9. Dezember 2013
Knochen-Reparatur aus der Tube - oder genauer: aus dem Stift.
So könnte man die Funktion des Biopens zusammenfassen, den Forscher an der australischen Uni Wollongong entwickelt haben. Der Stift soll den Wiederaufbau beschädigter Knochen deutlich einfacher machen. Der Arzt muss einfach immer wieder mit dem Stift über die beschädigte Stelle "malen" und so schichtweise Zellmaterial auftragen. Das Zellmaterial ist in einem Bioploymer gebunden und von einer zweiten Gelschicht umgeben - vorstellen kann man sich das wie Zahnpasta. Beide Gele werden im Kopf des Biopens zusammengeführt und direkt mit ultraviolettem Licht gehärtet. In das Gel können auch Medikamente eingemischt werden, die zum Beispiel die Knochensubstanz verbessern.
Bevor der Biopen getestet werden kann, müssen die Forscher jetzt das Zellmaterial verbessern. Das soll am St. Vincent Hospital in Melbourne passieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)