9. Dezember 2013

Hilfe für kaputte Kirchenglocken: Forscher entwickeln neue Reparaturmethode

Weihnachten ohne Glocken möchte sich so mancher Christ sicher nicht vorstellen.

Dank einer Erfindung von Hannoveraner Wissenschaftlern muss er das auch nicht: Tausende kaputte Kirchenglocken in Deutschland könnten ihnen zufolge wieder läuten. Die Forscher vom Institut für Werkstattkunde haben eine Methode entwickelt, mit der Glocken im Kirchturm repariert werden können. Sie auszubauen, wird also unnötig.

Bei dem Verfahren wird ein dreidimensionaler Scan der Glocke erstellt. Per Wasserstrahl wird der beschädigte Teil der Glocke herausgeschnitten und in einer Gießerei rekonstruiert. Anschließend kann das neue Teilstück wieder angeschraubt werden. Die neue Methode ist den Forschern zufolge nicht nur praktischer, sondern auch etwa 150.000 Euro günstiger als bisher übliche.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)