9. Dezember 2013
Kürzungen im Bildungsbereich stehen diese Woche in vielen Landtagen auf der Tagesordnung.
Zum Beispiel in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und dem Saarland. Unter den Studenten formiert sich Protest. Das Bündnis "Bildung braucht Zukunft" hat zu einer bundesweiten Aktionswoche aufgerufen.
Der Sprecher des Bündnisses, Steffen Regis, sagte im Deutschlandfunk, er hoffe, dass allzu drastische Kürzungen noch abgewendet werden könnten. Seiner Ansicht nach ist eine rote Linie erreicht. Die Länder seien nicht mehr in der Lage, ihre Bildungslandschaft so zu finanzieren, wie es nötig wäre. Deshalb müsse der Bund einspringen und zahlen - und zwar schätzungsweise 57 Milliarden Euro im Jahr. Nur so können Regis zufolge Gebäude saniert und ganze Fachbereiche vor der Schließung bewahrt werden.
Das Interview lief in der Sendung "Campus und Karriere" im Deutschlandfunk.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)