10. Dezember 2013
Braune Erdhügel, soweit das Auge reicht.
Was nach dem Albtraum jedes stolzen Rasenbesitzers klingt, ist im "Mima Mounds Natural Area Preserve", einem Naturschutzgebiet im US-Bundesstaat Washington, Realität - allerdings in deutlich vergrößertem Maßstab. Die Hügel dort sind etwa zwei Meter hoch und bis zu 50 Meter breit. Und keiner weiß, wie sie dort hin kamen. Wie "Spektrum.de" berichtet, wurden Erdbeben als Ursache für diese sogenannten Mima-Hügel vermutet oder Beerdigungsstätten früherer Völker, oder Winde, die Dünen aufgeworfen haben, die dann von Vegetation befestigt wurden.
Wissenschaftler der San Jose State Universität haben jetzt ein Tier im Verdacht - das Erdhörnchen. Sie simulierten in einem Computermodell, wie sich die Erdarbeiten der Tunnelbauer auf eine Landschaft auswirken, wenn man sie nur lange genug beobachtet - über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren nämlich. Und tatsächlich: Nach 500 bis 700 simulierten Jahren entstanden am Bildschirm ähnliche Muster wie in der Realität.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)