10. Dezember 2013

Indianer-Masken werden in umstrittener Auktion für viel Geld versteigert

Die USA und zwei Indianerstämme hatten heftig protestiert.

Trotzdem sind in Paris gestern Abend etwa 150 Indianer-Gegenstände versteigert worden. Sie haben viel Geld gebracht, vielleicht auch, weil vorher viel über die umstrittene Auktion berichtet worden war.

Besonders hohe Preise erzielten Masken. Sie stammen von den Indianer-Stämmen der Hopi und der San-Carlos-Apachen. Die Stämme wollten sie eigentlich untersuchen lassen und prüfen, ob sie die Masken zurückfordern können, weil sie ihnen illegal abgenommen wurden. Vor Gericht waren die Indianer gescheitert.

Die Masken stellen Geister dar und werden bei religiösen Zeremonien und Tänzen getragen. Ein Verkauf oder auch eine Abbildung der Masken in Auktionskatalogen ist für die Indianer eine Beleidigung ihrer Tradition.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)