10. Dezember 2013
"Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei."
So heißt es einer Petition gegen Internet-Überwachung, die mehrere hundert Schriftsteller aus aller Welt unterschrieben haben. Der Aufruf wird heute in 30 Zeitungen in verschiedenen Ländern veröffentlicht, außerdem steht die Petition online. Die Schriftsteller kritsieren eine "systematische Massenüberwachung" durch Regierungen und Konzerne und fordern eine internationale Charta der digitalen Rechte.
Initiiert wurde der Aufruf von den deutschen Autoren Juli Zeh, Ilija Trojanow und Eva Menasse. Unterschrieben haben unter anderem Paul Auster, Amos Oz, T.C. Boyle, Henning Mankell, Orhan Pamuk und Elfriede Jelinek.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)