10. Dezember 2013
Smog kann auch gute Seiten haben: Er könnte feindliche Raketen davon abhalten, ihr Ziel zu treffen und er sorgt schließlich dafür, dass Chinesen das Leben mit Humor nehmen.
So hatten gestern zwei chinesischen Staatsmedien versucht, die Luftverschmutzung in Großstädten schön zu reden. Entsprechende Beiträge gab es in der Zeitung "Gobal Times" und dem Fernsehsender "CCTV". Gut kam diese Verklärung aber nicht an: Nach heftiger Kritik von anderen Medien und Internetnutzern wurden die Beiträge offline genommen. Eigentlich ist es in China sehr unüblich, dass Staatsmedien andere Staatsmedien kritisieren. Die anderen Medien nannten die Smog-Berichte geschmacklos und unangebracht. Die Argumente seien so bizarr, dass man nicht wisse, ob man darüber lachen oder weinen solle.
Smog ist in vielen chinesischen Großstädten ein großes Problem. Die Regierung versucht zwar, das Problem in den Griff zu kriegen. Je nach Wetterlage sind viele Städte aber wochenlang von einer Schicht aus Ruß, Staub und Nebel bedeckt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)