10. Dezember 2013

Kuschelunternehmen unerwünscht : US-Stadt Madison will keine Profi-Kuschler

Kuscheln für 60 Dollar.

Das kann sich die Justiziarin von Madison in den USA so gar nicht vorstellen. "Ohne den Männern zu nahe treten zu wollen: ich kenne keinen, der nur kuscheln möchte", sagte sie. In der Stadt wollte ein Unternehmen professionelle Kuscheldienste anmelden. Eine Stunde lang hätte man sich von angestellten Knuddlern, drei Frauen und einem Mann, umarmen lassen oder wie die Löffelchen Seite an Seite liegen können. Befürworter sagen, die Berührungen helfen, Stress abzubauen. Die Stadtverwaltung versteht die ganze Sache allerdings als Prostitution. Das Profi-Kuscheln lade zu sexuellen Übergriffen ein. Die Polizei dachte über Undercover-Einsätze nach.

Ob das Unternehmen künftig seine Dienste anbieten kann, ist ungewiss. Am Wochenende blieben die Türen verschlossen und auf Facebook wird über die Schließung gemunkelt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)