10. Dezember 2013

"No food for fuel" - Umweltschützer protestieren gegen Agrartreibstoffe

Das Auto wurde vollgetankt - allerdings nicht mit Benzin sondern mit Mehl, Speiseöl, Mais und Brot.

Umweltschützer haben damit in Berlin gegen Agrartreibstoffe protestiert. Sie sagen: Viele Menschen auf der Welt leiden an Hunger leiden. Aus Nahrungsmitteln sollte man daher keinen Treibstoff produzieren. Auf Plakaten rechneten sie eine Tankfüllung in Lebensmittel um: Eine volle Ladung entspreche Mahlzeiten für 15 Tage. Die Demonstranten fordern von Bundesumweltminister Peter Altmaier, sich bei der EU für einen Ausstieg aus der Förderung einzusetzen. Dafür hatten sie auch eine Viertelmillion Unterschriften gesammelt. An den Protesten beteiligten sich unter anderem das Kampagnennetzwerk Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz und die Entwicklungsorganisation Oxfam.

Die Europäische Kommission will den Verbrauch von Agrartreibstoffen auf dem jetzigen Niveau halten. Deutschland will dagegen mehr Sprit dieser Art produzieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)